Samstag , 20 April 2019
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Spartipps – so bleibt am Ende des Monats mehr Geld übrig

Spartipps – so bleibt am Ende des Monats mehr Geld übrig

Dass am Ende des Monats das Geld knapp wird, ist ein Problem, mit dem fast jeder im Laufe seines Lebens früher oder später einmal konfrontiert wird. Wir zeigen mit drei ungewöhnlichen Spartipps, wie man länger etwas von seinem Geld hat und trotzdem nicht auf Komfort verzichten muss.

Tipp 1: In die Nähe der Arbeit ziehen

Wer wirklich Geld sparen möchte, muss sich nicht nur mit regelmäßigen Ausgaben, sondern auch mit investierter Zeit beschäftigen. Wie viele Stunden gehen beispielsweise jede Woche für den Weg zur Arbeit und wieder zurück drauf? Wenn Sie diese Frage mit ‚zu viele‘ beantworten können, ist ein Umzug in die Nähe der Arbeitsstelle sicherlich eine Idee, die zu überlegen wert ist. Schließlich können Sie in der gesparten Zeit nicht nur mehr arbeiten – die jetzt freigewordenen Stunden lassen sich auch perfekt zum Entspannen oder Erledigen anderer Aufgaben nutzen, sodass die Lebensqualität spürbar steigt. Als weiterer Pluspunkt sinken die Pendelkosten; lässt sich die Arbeit nun etwa mit dem Fahrrad oder nur mit dem ÖPNV erreichen, kann man sogar darüber nachdenken, das Auto zu verkaufen und in ein Car Sharing-System zu wechseln. Zuletzt birgt die unmittelbare Nähe zur Arbeit noch einen weiteren Vorteil: In der Mittagspause kann man zuhause essen und spart so gegenüber dem Imbiss um die Ecke nicht nur Geld, sondern ernährt sich im Zweifelsfall auch gesünder.

Tipp 2: Gutschein-Apps nutzen

Gutscheine zu sammeln kann ein zeitaufwändiger und nerviger Prozess sein. Dabei ist das gar nicht notwendig: Wer sich eine App wie etwa myDealz auf sein Smartphone herunterlädt, kann einstellen, für welche Produktkategorien oder Rabatte er Benachrichtigungen erhalten möchte. So kann man ohne das Führen eines Gutscheinbuchs immer auf Coupons und mehr zugreifen. Mitarbeiter in großen Betrieben haben eine weitere Möglichkeit: Über sogenannte Corporate Benefits-Programme bieten viele Konzerne ihren Beschäftigten attraktive Angebote in vielen Ladenketten.

Tipp 3: An der Börse investieren

Wer ein wenig Geld beiseitegelegt hat, kann dieses selbstverständlich auf der Bank liegen lassen – dort wirft es allerdings, wenn überhaupt, nur geringe Zinsen ab. Anders ist das an der Börse: Mit genügend Vorbereitung, Wissen und Marktgefühl kann man mit ein wenig Glück schon nach einiger Zeit sein Vermögen passiv vermehren lassen. Und nein, Geld verdienen kann man nicht nur mit Rohstoffe handeln, Forex Aktivitäten oder gar dem Investieren in Penny Stocks. Das möchten vielleicht einige halb seriösen Berater vermitteln. Viel eher sollte man in gesunde und starke Unternehmen langfristig Geld stecken.

Ein großer Vorteil an der Börse ist ideologischer Natur: Während die Investitionen der Bank häufig undurchsichtig sind und das eigene Geld so womöglich in Waffenexporte oder Kohlekraftwerke gesteckt wird, hat man als Anleger an der Börse die Möglichkeit, genau die Unternehmen zu unterstützen, deren Ziele und Arbeitsweisen den eigenen entsprechen.


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