Sonntag , 16 Dezember 2018
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Tauchpumpe: Was leistet sie und was sollte man beachten?

Tauchpumpe: Was leistet sie und was sollte man beachten?

Für die Regulierung von Wasserständen und zum Abpumpen von Wasser braucht man eine hochwertige Tauchpumpe. Moderne Tauchpumpen arbeiten schnell, effizient und gründlich. Ausserdem lassen sie sich einfach bedienen.

Was viele Menschen nicht wissen, ist, welches Modell man für welchen Einsatzzweck benötigt. Im Handel findet man ein breites Angebot an verschiedenen Tauchpumpen, die sich in den Bereichen Eintauchtiefe, Förderhöhe, Fördermenge und Schlauchdurchmesser unterscheiden. Neben diesen Faktoren kommt es auch noch auf die Motorleistung an. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Handhabung von Tauchpumpen und darüber, welches Modell für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Moderne Tauchpumpen in verschiedenen Ausführungen

Bei Tauchpumpen kann man zwischen Schmutzwasserpumpen und Klarwasserpumpen unterscheiden. Für den Transport von klarem und sauberem Wasser braucht man eine hochwertige Klarwasserpumpe. Mit ihr kann man Nutz- und Trinkwasser fördern oder transportieren. Verunreinigtes oder schlammiges Wasser wird dagegen mit einer Schmutzwasserpumpe behandelt. Mit ihr können zum Beispiel Sickergruben, Swimmingpool oder Keller ausgepumpt werden. In stark verschmutzten Bereichen macht es Sinn, die Pumpe mit einem Filter zu versehen, der Äste, Steine und andere Objekte zurückhält, die die Pumpe schädigen könnten.

Die verschiedenen Antriebsarten

Bei Tauchpumpen findet man zwei verschiedene Antriebsarten. Elektrische Pumpenmodelle werden an das Stromnetz angeschlossen, während andere Modelle über einen eigenen Verbrennungsmotor verfügen. Mit akku- oder benzinbetriebenen Modellen kann Wasser unabhängig vom Stromnetz gepumpt werden.

Die Arbeitsweise moderner Tauchpumpen

Der Motor der Pumpe erzeugt einen Druck, durch den das Wasser angesaugt wird, um es über einen angeschlossenen Schlauch zu transportieren. Leistungsfähigkeit des Motors und erzeugter Druck entscheiden darüber, welche Mengen in Welcher Zeit gefördert werden können. Zudem hängt davon ab, welche Distanzen bzw. Höhenunterschiede überbrückt werden können. Besonders leistungsstarke Tauchpumpen braucht man für die Förderung von Wasser aus der Tiefe, beispielsweise aus einer Zisterne oder einem Brunnen. Für eine automatische Regulierung des Wasserstandes verfügen moderne Tauchpumpen über einen Schwimmer. Durch ihn erkennt die Pumpe in Pool, Brunnen oder Zisterne einen Wasseranstieg und beginnt das Abpumpen bis der Pegel wieder stimmt.

Wo kommen die verschiedenen Tauchpumpenmodelle zum Einsatz?

Leistungsstarke Tauchpumpen sind besonders flexibel einsetzbar. Bei einem Leitungsschaden oder bei Starkregen können sie schnell grössere Wassermengen bewegen. Viele Modelle eignen sich gleichzeitig für die Wasserstandsregulierung in Brunnen, Pools und Zisternen. Die Tauchpumpen können also sowohl mobil als auch stationär eingesetzt werden.

Hier die wichtigsten Einsatzbereiche auf einen Blick:

  • Zisterne
  • Brunnen
  • Pool
  • Sickergrube
  • Keller
  • Wassertank

Tauchpumpen für Bewässerungssysteme

Da moderne Tauchpumpen mit Schwimmern Wasserstände automatisch kontrollieren und regulieren können, kommen sie auch als Hilfsmittel für Bewässerungssysteme in Frage. Sie pumpen dann bei Bedarf Wasser aus einer Zisterne, einem Brunnen, einem Tank oder einem anderen Speicher in die Bewässerungsleitungen. Für den Ausseneinsatz sind Pumpenmodelle aus Edelstahl mit Kunststoffverkleidung zu empfehlen. Sie erweisen sich als besonders stabil und rostfrei. Vor allem wenn grosse Höhen oder Distanzen mit der Pumpe überbrückt werden muss, sollte man sich für ein Modell mit starker Motorleistung sowie grosser Eintauchtiefe und Förderhöhe entscheiden.


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