Dienstag , 27 September 2022
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Zuhause ins Internet – diese Möglichkeiten gibt es

Zuhause ins Internet – diese Möglichkeiten gibt es

Durch den Smartphone-Boom bedingt hat das Internet noch einmal einen regelrechten Aufschwung erlebt. Durch umfangreiche App-Updates und ähnliches ist das mobile Internet oft nicht genug. Wir zeigen Ihnen die gängigen Möglichkeiten, mit denen Sie Zuhause ins Internet kommen.

Der Klassiker: DSL

Immer noch weit verbreitet, weil relativ einfach für die Telekommunikationsunternehmen zu realisieren, ist DSL. Hierbei wird das im Grunde flächendeckend verfügbare Telefonkabel im höheren Frequenzbereich zur schnellen Übertragung von Informationen verwendet. Problematisch hierbei ist jedoch der Abstand von der Wohnung zum DSL-Verteiler – je größer die Entfernung, desto langsamer die Geschwindigkeit beim Kunden.

Glasfaser – bis nach Hause

Recht neu sind zwei Techniken, die sich im Equipment des Konsumenten kaum von DSL unterscheiden. Es handelt sich dabei um FTTN und FTTH. FTTN bezeichnet „Fibre To The Node“ – also Glasfaserkabel bis zum Knotenpunkt. Danach geht es mit relativ traditionellen Techniken weiter. Anders FTTH, „Fibre To The Home“. Hier wird das Glasfaserkabel tatsächlich bis nach Hause verlegt. Da die Übertragung optisch stattfindet, ist die Entfernung zum Verteiler quasi keine Hürde. FTTx, wie die Technik zusammenfassend genannt wird, ist jedoch nicht weit verbreitet.

Internet via Fernsehkabel

Immer beliebter wird es, das Fernsehkabel – nebenbei bemerkt auch meist Glasfaserkabel – zur Übertragung von Internet-Informationen zu nutzen. Die Kabelanbieter versprechen Übertragungsraten, mit denen DSL schlecht mithalten kann zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Jedoch ist im Vergleich zu DSL die Verfügbarkeit stark eingeschränkt, da das Telefonkabel bis nach Hause schon verlegt ist, während das Fernsehkabel oftmals noch nicht im Boden liegt.

Drahtlos via LTE

Auch der Mobilfunk ist mittlerweile in Verbreitung und Geschwindigkeit in Regionen angekommen, in denen er den anderen Techniken das Leben schwer macht. Ein Kabel muss dafür gar nicht verlegt werden, da das Mobilfunknetz verwendet wird, das drahtlos funktioniert. Nachteilig ist, dass die meisten Anbieter die Geschwindigkeit drosseln, wenn ein bestimmtes Limit beim Übertragungsvolumen überschritten wird.

Wo bekomme ich den meisten Speed?

Das ist nun gerade die Frage, die man nicht pauschal beantworten kann, weil das von zu vielen Parametern abhängt. Aber die Anbieter haben Verfügbarkeitstests, die Genaueres ausgeben können. Im Internet gibt es auch Seiten, die die einzelnen Anbieter aggregieren und auf diese Weise den schnellsten und günstigsten Anbieter finden, unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie.

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