Samstag , 20 April 2019
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Bodylifting – Bodylift, Straffungs-OP | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Bodylifting – Bodylift, Straffungs-OP | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Hängendes Hautgewebe, extreme Cellulitedellen und hartnäckige Fettpölsterchen können Anlass für ein sogenanntes Bodylifting sein. Dieser Eingriff wird auch als Straffungs-OP bezeichnet. Der Name Bodylift ist aber umfassender und trifft es daher womöglich besser: Schließlich geht es hierbei um eine optische „Anhebung“ von erschlafftem Haut- und Fettgewebe. Das Ziel ist es also, einzelne oder mehrere Körperpartien regelrecht zu liften – und zwar dann, wenn dies auf konventionellem Wege nicht mehr möglich ist.

Bodylifting: Wann kommt eine Operation in Frage?

Ein operativer Eingriff sollte immer die letzte Möglichkeit sein, die in Erwägung gezogen wird. Je nach Ausgangssituation kann zum Beispiel zunächst versucht werden, den eigenen Körper durch gezieltes Training in Form zu bringen. Auch non-invasive Behandlungsmethoden, also solche ohne direkten Eingriff in den Organismus, können eine gewisse Verbesserung bringen. Hierzu zählen Verfahren der Ästhetischen Dermatologie oder auch der Kosmetik mit Techniken wie Ultraschall oder Tiefenwärme. Diese sind insbesondere zur Behandlung von Cellulite (Orangenhaut) oder zur allgemeinen Straffung und Verjüngung der Haut oft erfolgsversprechend.

Allerdings gibt es Situationen, in denen eine deutliche Verbesserung sehr unwahrscheinlich ist. Dies trifft insbesondere bei stark fortgeschrittener Hautalterung, also meist bei älteren Betroffenen, sowie nach starkem und dann meist schnellem Gewichtsverlust zu. Typisch sind beispielsweise die sogenannten „Fettschürzen“ am unteren Bauch, die auch nach Abbau von Übergewicht oft nicht vollständig zurückgebildet werden. Auch nach einer Schwangerschaft kann es zu überschüssigem Haut- und Fettgewebe insbesondere an der Bauchdecke kommen. Weitere typische Partien betreffen zum Beispiel die Oberarme, aber auch typische Problemzonen wie Oberschenkel, Po und Hüfte. Auch die Fettpölsterchen unterhalb der BH-Region können sehr hartnäckig sein und auch nach einer Gewichtsabnahme bestehen bleiben. Nicht selten treten mehrere unerwünschte Faktoren gleichzeitig auf, beispielsweise sehr starke Cellulitedellen am Oberschenkel und Fettschürzen am Unterbauch.

Gewünscht wird die Straffungs-OP, die ein Bodylifting ganz allgemein darstellt, von Betroffenen, die mit ihrem Aussehen sehr unzufrieden sind. Insbesondere nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme kann es frustrierend sein, wenn das erschlaffte Hautgewebe und möglicher Weise übrig gebliebene Fettpolster den Abnehmerfolg optisch beeinträchtigen. Dabei ist ein Bodylifting in der Regel nicht notwendig und muss daher als ästhetischer Eingriff selbst finanziert werden. Eine Ausnahme kann bestehen, wenn zum Beispiel die vorhandenen Hautfalten so stark aneinander reiben, dass es zu Schmerzen und Wundschürfungen kommt. Mitunter bezahlen Krankenkassen einen Eingriff nach erfolgreicher (starker) Gewichtsabnahme. Allerdings kann der Entscheidungsprozess langwierig sein, auch auf Absagen sollte man sich einstellen. Die Kostenübernahme muss also bereits vor dem Eingriff geklärt sein.

Wichtig: Wie bei jeder Schönheitsoperation, so sollte auch das Bodylifting niemals leichtfertig beschlossen werden. Neben der erwünschten ästhetischen Verbesserung kann es auch mögliche Risiken mit sich bringen. Hinzu kommt, dass gerade bei einer operativen Bauchdeckenstraffung oftmals sichtbare Narben bleiben. Auch dies sollte man bei der Entscheidung bedenken.

Das A und O: Ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Gespräch

Man kann es gar nicht oft genug betonen: Ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient (natürlich jeweils weiblich wie männlich) ist sehr wertvoll für den gesamten Behandlungsverlauf. Nur wer sich rundum gut aufgehoben, umfassend aufgeklärt und gut betreut fühlt, hat beste Voraussetzung für eine erfolgsversprechende Behandlung.

Bei der Auswahl des Arztes kommt es daher auf beides an: Fachliche wie auch zwischenmenschliche Aspekte. Angeboten wird das Bodylifting, je nach Eingriff zum Beispiel auch als Bauchdeckenstraffung, Straffungs-OP oder Bodylift bezeichnet, von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg“ sind gesetzlich nicht geschützt und lassen daher keine Rückschlüsse über die tatsächliche Qualifikation zu. Eine Übersicht, worauf man bei der Ärztewahl achten sollte, finden Interessenten zum Beispiel bei den Fachgesellschaften Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland oder der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

Die zwischenmenschliche Ebene wiederum kann man natürlich nur selbst erleben. Das persönliche Arzt-Patienten-Gespräch oder auch Aufklärungsgespräch genannt ist daher obligatorisch. Ohne vorangegangenes Gespräch (und entsprechende Bedenkzeit!) darf zumindest in Deutschland kein solcher Eingriff stattfinden.

Das passiert bei der OP

Der Begriff Bodylifting beschreibt keinen eigenen Eingriff, sondern kann sich – je nach Situation und Behandlungswunsch – aus verschiedenen Methoden zusammensetzen. Hierzu zählen insbesondere Straffungsoperationen, aber auch zum Beispiel zusäzlich die Fettabsaugung (Liposuktion) oder die Anti-Cellulite-Behandlung. Je nach gewählter Methode und dessen Umfang fällt auch die Behandlungszeit unterschiedlich lang aus. Die OP findet unter Vollnarkose statt, außerdem ist ein kurzer stationärer Aufenthalt vorgesehen.

Kernstück der OP ist die Straffung des überschüssigen Haut- und auch Fettgewebes. Dabei werden je nach betroffener Partie chirurgische Einschnitte gesetzt, über die das Gewebe dann entfernt werden kann. Zur Straffung der Bauchpartie beispielsweise wird häufig eine Schnittlinie entlang der unteren Hautfalte gewählt. Eine besondere Schnittführung erfordert die Straffung der Oberarme: Weil der Hautmantel hier rundum den Arm verläuft, wird der Gewebelappen hier spindelförmig entnommen. Zum Schluss wird die Haut an den entstandenen Schnitten vernäht und mit Wundmaterial versorgt.

Vor- und Nachbereitung

Es ist wichtig, als Patient möglichst optimal mitzuarbeiten: Dann ist eine bestmögliche Wundheilung mit einem auch ästhetisch zufriedenstellenden Ergebnis schon deutlich wahrscheinlicher. Selbstverständlich spielt auch die Vorbereitung, also bereits die Auswahl eines erfahrenen und kompetenten Facharztes, eine wichtige Rolle.

Zu den allgemeinen Hinweisen für eine optimale Vor- und Nachbereitung zählt der Verzicht auf Alkohol und Medikamente, die das Blut verdünnen. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Je nach Operationsumfang und – Gebiet kann eine körperliche Schonung von mehreren Wochen notwendig sein. Dabei sollte auf Sport und ähnliche Anstrengung verzichtet werden.

Risiken der Bodylifting-OP / Straffungs-OP

Das Bodylifting ist mit einigen Risiken verbunden. Neben dem üblichen Operationsrisiko und dem Risiko einer Vollnarkose ist hier insbesondere der Einschnitt zu nennen. Je länger dieser ausfällt, desto mehr potentielles Risiko birgt er. So können beispielsweise Krankheitserreger in das Hautgewebe eindringen und Infektionen auslösen. Präventiv können hier zum Beispiel Antibiotika oder entzündungshemmende Mittel verordnet werden. Daneben hilft aber auch ein penibel hygienischer Umgang mit der OP-Narbe und eine gute Beobachtung. Bei Beschwerden, Veränderungen und Verschlechterungen sollte umgehend der Arzt kontaktiert werden. Durch die relativ langen Einschnitte ist auch ein gewisses Risiko zur Narbenbildung gegeben. Narben entstehen hier in jedem Fall, allerdings können diese auch unerwünscht sichtbar bleiben. Patient/-innen mit entsprechender Veranlagung zu Wundheilungsstörungen sind besonders oft betroffen. Alle Risiken und Komplikationsmöglichkeiten müssen vom behandelnden Arzt im Gespräch erläutert werden.


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