Mittwoch , 13 November 2019
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Welpen in ihrer neuen Umgebung eingewöhnen: So klappt es bestimmt!
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Welpen in ihrer neuen Umgebung eingewöhnen: So klappt es bestimmt!

„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebt werden heißt.“ Was Schopenhauer so treffend formulierte, sehen viele Menschen heute ebenso. Hunde sind treue Begleiter im Leben. Wer einem Welpen als neues Familienmitglied ein Zuhause geben möchte, muss seinen Liebling langsam und behutsam mit seiner zukünftigen Umgebung vertraut machen. So gelingt die Eingewöhnung:

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit

Einen Hund in der Familie zu begrüßen, begründet einen neuen Lebensabschnitt für Herrchen und Tier. Um den treue Begleiter behutsam an neues Zuhause heranzuführen, muss man den Hund eingewöhnen. Gehen Sie es langsam an. Zeigen Sie Ihrem Liebling zunächst die Wohnung,  seinen Schlafplatz und die Futterstelle. Möchte er sich zurückziehen, weil die vielen Eindrücke und Reize ihn überfordern, so geben Sie ihm diesen Freiraum. Bemühen Sie sich, Kinder zunächst nur vorsichtig und unter Aufsicht mit dem Tier spielen zu lassen. Überfordern Sie die kleine Fellnase nicht sofort mit dem gesamten Hundespielzeug, sonder reichen Sie es ihm nach und nach. Ihr kleiner Hund wird Ihnen schnell zeigen, wann er für mehr bereit ist. Achten Sie darauf, dass Sie niemals versehentlich die Terrassen bzw. Haustüren offen stehen lassen oder die Autotür zu früh öffnen, damit Ihr Vierbeiner zunächst immer gut abgesichert ist. Verzichten Sie außerdem darauf, den Welpen großen Menschenmengen auszusetzen, indem Sie ihn etwa auf eine Familienfeier mitnehmen.

Hunde in der Stadt eingewöhnen

Für einen Hund ist es wichtig, anfangs einen geregelten und strukturierten Tagesablauf zu haben. Dazu gehört auch das routinemäßige Gassi gehen. Führen Sie den Welpen anfangs ausschließlich in einem Hundegeschirr an der Leine, da Sie noch nicht wissen, wie er auf Radfahrer, Autos oder Kinder anspricht. Manche Tiere reagieren schreckhaft auf laute Geräusche. Nach und nach erkennen Sie, wie sich Ihr neues Familienmitglied in verschiedenen Situationen verhält. Mit einer Schleppleine können Sie ihm Schritt für Schritt mehr Freiraum geben.

Andere Menschen und Tiere kennenlernen

Zur Erziehung eines Welpen gehört es auch, den Umgang mit Personen oder anderen Tieren zu schulen. Beginnen Sie von Anfang an, konsequent Kommandos zu verwenden. Dies hilft sowohl Ihnen als auch Ihrem Hund, und stärkt die Bindung zu Ihrem Tier. Achten Sie darauf, dass er keine anderen Menschen anspringt. Der soziale Kontakt zu anderen Hunden kann ebenfalls trainiert werden. Treffen die Tiere aufeinander, sollten beide zunächst angeleint bleiben. Gemeinsame Spiele und Aktivitäten fördern das gegenseitige Vertrauen.

Fazit: Welpenerziehung benötigt viel Zeit und Geduld. Zunächst muss sich der junge Hund an sein neues Wohnumfeld gewöhnen. Anschließend folgt das Erkunden der Außenwelt, zunächst jedoch nur an der Leine. Bereits im Welpenalter hilft die Einführung von Kommandos dem Hund, seinen Platz in der Familie zu finden und mit verschiedenen Situationen besser zurechtzukommen.


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