Freitag , 9 Dezember 2022
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Lippenkorrektur – Lippenlifting, Lippen-Lift, Lippenvergrößerung | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Lippenkorrektur – Lippenlifting, Lippen-Lift, Lippenvergrößerung | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Schöne Lippen gelten als Inbegriff der Sinnlichkeit. Das merkt schon, wer sich nur ein paar berühmte Liedzeilen und Volksweisheiten anhört: „Rote Lippen soll man küssen“ heißt es zum Beispiel in einem Schlager von Udo Jürgens, und auch der berühmt berüchtigte „Kussmund“ verweist auf die sinnlichen Qualitäten der Lippen.

Volle Lippen: Schönheitsideal und Ausdruck von Sinnlichkeit

Demgegenüber werden schmale Lippen oft – natürlich ungerechtfertigter Weise – mit Attributen und Eigenschaften wie Knauserigkeit, Geiz oder gar Langeweile in Zusammenhang gebracht. Obwohl dieser Zusammenhang nicht den Tatsachen entspricht, so lebt dieses Bild doch in den Köpfen vieler Menschen fort. Sicherlich ist auch dies mit ein Grund, wieso sich viele Frauen (und mitunter auch Männer) volle(re) Lippen wünschen: Sie gelten ganz allgemein als Schönheitsideal, darüber hinaus aber auch als Ausdruck von Sinnlichkeit, Attraktivität und Lebensfreude.

Die Lippenkorrektur im Überblick

Die Lippen zählen zu jenen Regionen, deren Aussehen, Form, Größe und Beschaffenheit rundum genetisch festgelegt ist. Bis auf wenige Ausnahmen, beispielsweise einen Unfall, kann deren Aussehen kaum verändert werden. Zumindest nicht dauerhaft: Um die Lippen kurzzeitig praller, fester und voller wirken zu lassen, können sogenannte „Lip Plumper“ verwendet werden. Sie enthalten zum Beispiel Capsaicin, ein Alkaloid aus den Paprika- bzw. Chiligewächsen. Dieses steigert die Durchblutung, was kurzfristig für eine vollere Form sowie auch für ein satteres Lippenrot sorgen kann. Darüber hinaus schwören einige Frauen auf spezielle Übungen oder das Tragen eines sogenannten Lip Enhancers.

Für eine langfristige Vergrößerung bzw. für einen deutlichen Volumenaufbau der Lippe(n) ist jedoch ein entsprechender Eingriff notwendig. Dabei können je nach Wunsch und Ausgangssituation die Lippen allgemein voller gestaltet, aber auch Unter- oder Oberlippe optisch angeglichen werden. Darüber hinaus kann können auch Tätowierungen durchgeführt werden, beispielsweise um eine Lippenkontur zu stärken oder um die Lippen nach einem Unfall optisch wiederherzustellen.

In letzter Zeit sind immer wieder neue Produkte auf dem Markt erschienen, die vollere Lippen ganz ohne operativen Eingriff versprechen. Neben Lip Plumpern, die in der Regel keinen dauerhaften Effekt versprechen, sind hier auch sogenannte Lip Enhancer zu nennen. Diese können mit speziellen Übungen kombiniert oder solo getragen werden. Wissenschaftlich gesicherte Nachweise über die Wirksamkeit gibt es nicht, zumindest sind die Produkte aber meist unbedenklich, so dass nichts gegen Ausprobieren spricht. Eine Ausnahme: Cremes und Gele mit chemisch bedenklichen Stoffen.

Die natürliche Beschaffenheit der Lippen kann sich also nur in seltenen Fällen gravierend ändern. Allerdings können diese zum Beispiel durch zunehmende Hautalterung nach und nach an Spannkraft und/oder auch Volumen verlieren. Auch in diesem Fall ist eine Korrektur bzw. Vergrößerung möglich.

Der richtige Arzt für die Lippenkorrektur

Unabhängig von der gewünschten Methode und Behandlung sollte die Lippenvergrößerung bzw. – Korrektur ausschließlich von einem ausgebildeten und erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Dies kann zum Beispiel ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder hier ein Facharzt für Ästhetische Dermatologie sein. Wichtig ist ebenso, dass der Arzt ausreichend Erfahrung auf dem gewünschten Behandlungsgebiet mitbringt. Auf diese Weise können nicht nur gesundheitliche Risiken minimiert werden, auch ästhetisch mangelhafte Ergebnisse wie die berühmten „Schlauchbootlippen“ sind so deutlich weniger wahrscheinlich.

Zu einem vertrauensvollen Arzt-Patienten-Gespräch gehört natürlich auch das Erklären möglicher Risiken. Ein seriöser Facharzt weist auch auf die negativen Aspekte des geplanten oder vorgeschlagenen Eingriffs hin und klärt mögliche Kontraindikationen ab. Dies können zum Beispiel Allergien gegen einen der verwendeten Dermal Filler (Füllstoffe) oder andere Risikofaktoren sein. Erfahrene Fachärzte kennen verschiedene Behandlungsmethoden und wissen, welche im individuellen Fall den besten Erfolg verspricht.

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Schließlich spielt natürlich auch das ganz persönliche „Bauchgefühl“ eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für einen bestimmten Arzt. Ausreichend Zeit für das Beratungsgespräch, eine einschlägige fachliche Qualifikation sowie natürlich eine hygienisch einwandfreie Umgebung mit technisch optimaler Ausstattung sollten eine Selbstverständlichkeit sein.

Gut zu wissen: Patientinnen und Patienten steht in Deutschland eine gesetzlich zugesicherte Bedenkzeit zwischen dem Beratungsgespräch und dem tatsächlichen Eingriff zu. Deshalb sollte die Behandlung stets aus freien Stücken entschieden werden und nicht, weil man sich hierzu gedrängt fühlt. Ebenfalls wichtig: Begriffe wie zum Beispiel „Schönheitschirurg“ sind gesetzlich nicht geschützt, lassen also keinen Rückschluss auf die fachliche Ausbildung bzw. Qualifikation eines Arztes zu.

Lippenkorrektur und Lippenvergrößerung im Überblick

Zunächst muss entschieden werden, welche Art der Lippenkorrektur vorgenommen werden soll. Je nach Ausgangssituation und Behandlungswunsch können hierbei verschiedene Verfahren zur Wahl stehen. An dieser Stelle erklären wir die wichtigsten Behandlungsmethoden im Überblick. Alle haben gemein, dass sie meist ambulant sowie unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden können.

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Lippenvergrößerung, Lippenunterspritzung mit Dermal Fillern

In den letzten Jahren haben spezielle Füllstoffe, sogenannte Dermal Filler, in der Ästhetischen Dermatologie und Chirurgie deutlich an Bedeutung gewonnen. Dabei unterscheidet man permanente und semi-permanente Füllstoffe. Permanente Filler bestehen zum Beispiel aus speziellem Kunststoff, der aufbereitet dauerhaft in den Lippen verbleibt. Weil das Risiko möglicher Komplikationen hier deutlich höher ausfällt, werden permanente Füllstoffe jedoch seltener verwendet.

Semi-permanente Füllstoffe hingegen bestehen aus natürlichen Materialien, die in ähnlicher Form auch im menschlichen Organismus vorkommen. Hierdurch können sie prinzipiell abgebaut werden, allerdings sind durch gezielt aufeinander aufbauende Behandlungssitzungen durchaus (fast) dauerhafte bzw. dauerhaft erscheinende Ergebnisse möglich. Zu den bekanntesten Füllstoffen zählen hier unter anderem Kollagen und Hyaluronsäure, die als Gel aufbereitet in die Lippen gespritzt werden und die diese direkt voluminöser wirken lassen. Wichtig: Bei Allergien gegen tierisches Eiweiß (Allergietest!) sollten ausschließlich Dermal Filler als bakterieller Gewinnung verwendet werden.

Lippenvergrößerung, Lippenkorrektur mit Eigenfett-Transfer

Insbesondere, wenn auch eine Liposuktion (Fettabsaugung) geplant ist, bietet sich die Möglichkeit zur Eigenfettbehandlung an. Dabei wird zuvor an anderer Stelle (oft Hüfte, Po, Oberschenkel) entnommenes Fettgewebe in einem Spezialgerät aufbereitet und anschließend wie ein Füllstoff in die Lippe(n) injiziert. Körpereigenes Fettgewebe wird allerdings in der Regel noch schneller abgebaut als semi-permanente Füllstoffe, so dass die Behandlung mehrmals wiederholt werden sollte. Die aufbereiteten Fettzellen können dabei vor Ort aufbewahrt werden.

Korrektur der Lippenfarbe, Lippenkorrektur mittels Tätowierung

Beispielsweise durch einen Unfall oder eine größere Verletzung kann die natürliche Lippenkontur beschädigt sein. In diesem Fall ist ein Nachzeichnen der Konturen, wie unter anderem des Lippenherz, mit einer Tätowiernadel möglich. Auch dieser Eingriff sollte nur von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Ein anderer Grund für diese Form der Lippenkorrektur kann in einem wenig ausgeprägten Lippenrot liegen. Durch eine gezielte Tätowierung ist es möglich, die Lippen optisch satter und hierdurch sogar voller wirken zu lassen.

Lippenkorrektur: Wichtige Hinweise zur Vor- und Nachsorge sowie Risiken

Zu den ganz allgemeinen Hinweisen zur Vor- und Nachsorge zählt, dass Alkohol und blutverdünnende Medikamente zu meiden sind. Ärztlich verordnete Arzneimittel sind hiervon natürlich ausgenommen, in dem Fall ist eine Rücksprache mit dem jeweiligen Arzt bzw. den beteiligten Ärzten notwendig.

Der Verzicht auf Nikotin kann zu einer optimalen Wundheilung beitragen. Daneben sollten natürlich die Hinweise des behandelnden Arztes bzw. des Praxispersonals befolgt werden. Auch auf Hitze oder direkte UV-Strahlung (auch Solarium) sollte für eine Weile verzichtet werden.

Zu den Risiken zählen insbesondere Infektionen. Auch Allergien sind je nach gewähltem Füllmaterial bzw. der jeweiligen Tätowierfarbe möglich. Darüber hinaus besteht natürlich immer das mögliche Risiko einer Überkorrektur, die allerdings im Falle semi-permanenter Füllstoffe nicht dauerhaft ist, sich also im Laufe der Zeit von alleine zurückbildet. Permanente Füllstoffe sind mit weiteren Risiken verbunden, beispielsweise der Bildung einer Kapselfibrose oder deutlich sicht- und tastbaren Knoten.

Wichtig: Je nach gewählter Methode sowie persönlichem Gesundheitszustand können verschiedene Risiken hinzukommen bzw. stärker ausgeprägt sein. Entscheidend ist hier die individuelle Aufklärung durch den behandelnden Arzt.

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