Freitag , 2 Dezember 2022
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Po-Straffung (Gesäßstraffung, Po-Lifting, Po-Verkleinerung) | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Po-Straffung (Gesäßstraffung, Po-Lifting, Po-Verkleinerung) | Patienten-Ratgeber, Kosten und Preise

Keine Frage: Der Po gehört für viele Menschen zu den wichtigsten Körperregionen überhaupt. In den Hitlisten, wo Menschen ihrem Gegenüber zuerst hinblicken, nimmt er regelmäßig einen der vorderen Plätze ein. Und: Ganz egal, ob man ihn (je nach Geschlecht und persönlichen Vorlieben) eher groß oder klein, flach oder rund mag – straff soll er eigentlich im Idealfall immer sein.

Po-Straffung auf natürlichem Wege: Das kann man tun

Wenn das nicht der Fall ist, kann man der Natur durchaus ein wenig auf die Sprünge helfen: Zum einen kann natürlich eine Verringerung des Volumens, also kurz gesagt eine Gewichtsabnahme bzw. Reduktion der körpereigenen Fettzellen dazu führen, dass die Po-Partie straffer wirkt. Nicht zu kurz kommen darf hierbei aber in jedem Fall die Bewegung: Um einen richtigen Knackpo zu bekommen, muss das Gewebe in Form gebracht werden – und durch gezielten Muskelaufbau am besten auch hier gehalten werden. Wer keine Lust hat, hierfür ins Studio zu gehen, der findet zum Beispiel im Netz zahlreiche Trainingsvideos, zum Teil sogar völlig kostenlos! (Beispiele haben wir unten zusammengestellt)

Wichtig: Ein muskulöser Po ist nicht automatisch kleiner, aber meist kräftiger und straffer. Das sollte man sich bewusst machen, bevor man das regelmäßige Training beginnt. Denn je nach Veranlagung kann dies durchaus bald sichtbare Resultate zeigen. Ebenfalls sollte man wissen, dass die Beschaffenheit von Haut und Bindegewebe auch durch gezieltes Training nicht immer die gewünschte Veränderung erfährt. Wer beispielsweise zu Cellulite neigt, der kann hier oft nur wenig gegen die unschönen Dellen ausrichten.

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Schlaff statt straff: Gründe für eine Po-Straffung

Vorbeugen ist bekanntlich besser als Nachsorge. In Sachen Po ist dies aber gar nicht so leicht: Denn natürlich kann man durch eine ausgewogene Ernährung, den Verlust unnötiger Pölsterchen und regelmäßige Bewegung plus gezielte Übungen den Po in Form bringen. Trotzdem haben hier auch ganz natürliche Faktoren wie die individuelle Veranlagung, hormonelle Veränderungen und einige mehr einen deutlichen Einfluss auf Beschaffenheit, Form, Größe und Aussehen der Partie. Erschwerend hinzu kommen Veränderungen beispielsweise durch eine Schwangerschaft, durch die Menopause (Wechseljahre) oder natürlich auch durch starke Gewichtsabnahme. Denn was sich eigentlich positiv auswirken sollte, das kann im drastischen Fall sogar das Gegenteil bewirken: Gerade bei Crash-Diäten bzw. sehr starkem Gewichtsverlust in eher kurzer Zeit kommen Haut und Bindegewebe oft nicht „hinterher“ – und hängen irgendwann schlaff herunter. Je stärker die Veränderung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Po später zwar kleiner und eventuell flacher, aber nicht unbedingt straffer aussieht. Und schließlich kann natürlich auch die natürliche Hautalterung, verbunden mit den obligatorischen Wirkungen der Schwerkraft dazu beitragen, dass der Po irgendwann nur noch schlaff statt straff ausschaut. In all diesen Fällen kann man versuchen, gezielt vorzubeugen bzw. gegen  zu wirken (siehe oben). Wenn eine deutliche Straffung gewünscht wird und diese voraussichtlich nicht durch konservative Methoden erreicht werden kann, dann stehen auch operative Möglichkeiten zur Wahl.

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Genetische Veranlagung und Schwerkraft, natürliche Hautalterung und starker Gewichtsverlust: Die Gründe für eine erschlaffte Po-Partie sind vielfältig, und oftmals treffen mehrere zusammen. Betroffene können ihren Po auf konservative Weise in Form bringen (zum Beispiel durch gezielte Übungen), daneben stehen auch operative Verfahren zur Wahl. Da es sich hierbei um eine reine Schönheitsoperation handelt, sollten der mögliche Nutzen und die Risiken besonders sorgfältig abgewogen werden.

Po-Lifting und Po-Straffung im Überblick

Die Po-Straffung wird auch als Po-Lifting bezeichnet, weil die Po-Partie hierbei dem Namen entsprechend optisch angehoben (englisch „to lift“) wird. Dies kann durch zwei Methoden geschehen, die nicht selten miteinander kombiniert werden: Eine lokale Fettabsaugung (Liposuktion), bei der überschüssige Fettpölsterchen entfernt werden und der Po in Form gebracht wird. Zweitens die eigentliche Straffungs-OP, bei der über einen Gewebeeinschnitt überschüssige Haut entfernt und anschließend gestrafft wird. Ziel der Po-Straffung ist ein harmonisches Gesamtbild mit einer Po-Partie, deren Proportionen und Beschaffenheit zur Patientin bzw. zum Patienten passen. Weil der Eingriff keinen medizinischen Nutzen erfüllt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten hierfür nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=FxTcd58OE4U

Facharzt für die Po-Straffung

Die Po-Straffung wird zum Beispiel von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder von Fachärzten für Ästhetische Chirurgie angeboten. Wer sich für die Behandlung interessiert, der sollte in jedem Fall auf einen ausgebildeten Facharzt setzen – es gibt viele andere Berufsbezeichnungen, die allein keinen Rückschluss auf die fachliche Qualifikation geben (zum Beispiel „Schönheitschirurg“). Und: Neben der fachlichen Eignung sollte natürlich auch das Gesamtbild stimmen. Hierzu zählt, dass man sich beim Arzt gut aufgehoben fühlt und umfassend informiert wird, auch über mögliche Alternativen und typische Risiken der OP. Seriöse Ärzte haben es nicht nötig, ihre Patient/-innen zu einem Eingriff zu überreden. Auch die Ausstattung der Praxis bzw. Klinik sollte technisch und natürlich hygienisch einwandfrei sein.

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Non-invasive und minimal-invasive Alternativen zur Po-OP

Wenn die Gewebeerschlaffung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist, dann kann man auch eine Straffung mittels non-invasiver oder minimal-invasiver Methoden ausprobieren. Diese sind in der Regel deutlich weniger riskant. Das Ergebnis ist allerdings von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und meist nicht unmittelbar sichtbar. Methoden wie die Kryolipolyse, Thermage (beide markenrechtlich geschützt) oder auch die Fett-weg-Spritze (als Alternative zur Fettabsaugung) werden ebenso von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt, aber auch beispielsweise von Fachärzten mit einer Spezialisierung auf Ästhetische Dermatologie.

https://www.youtube.com/watch?v=i7Y86w7G9vg

Po-Lifting: Die Operation im Überblick

Eine operative Po-Straffung bzw. ein Po-Lifting stellt einen Eingriff dar, der mehrere Stunden umfassen kann. Er wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Als Vorbereitung auf die OP werden die späteren Einschnitte auf der Haut markiert. Das ist wichtig, da sich die Proportionen durch die einsetzende Narkose noch verändern können. Generell verlaufen die Einschnitte soweit möglich in der Po-Falte, wo sie später nicht mehr oder kaum noch sichtbar sind. Je nach Operationstechnik und Ausgangssituation können jedoch unterschiedliche Schnittführungen sinnvoll sein.

Nach Einsetzen der Narkose und Desinfektion des OP-Gebietes setzt der Arzt die nötigen Einschnitte entlang der aufgezeichneten Linien. Über diesen Einschnitt können nun überschüssige Haut sowie auch Fettgewebe entfernt werden. Eine zusätzliche Liposuktion kann bei größeren Fettpolstern sinnvoll sein, hier wird das Fettgewebe mit einer speziellen Lösung unterspritzt und anschließend mit Kanülen abgesaugt. Zum Schluss werden die entstandenen Einschnitte vernäht, so dass sich – nach erfolgreicher Abheilung – die gewünschte Straffung ergibt. Die behandelte Partie wird mit einem Spezialverband oder zum Beispiel einem Mieder geschützt und versorgt.

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Wichtiges für Vorbereitung und Nachsorge

Genaue Hinweise für Vorbereitung und Nachsorge gibt der zuständige Arzt bzw. seine Klinik/Praxis aus. Grundsätzlich sollte bedacht werden, dass eine Po-Straffung keine Gewichtsabnahme ersetzen kann. Zudem können stärkere Gewichtsverluste, wie eingangs erklärt, auch zu einer (zusätzlichen) Erschlaffung des Gewebes beitragen. Mögliches Übergewicht sollte daher im Idealfall vor dem Eingriff reduziert werden.

Grundsätzlich gilt sowohl vor als auch nach der OP ein Alkoholverbot. Ebenso sollten keine blutverdünnende Medikamente eingenommen werden. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten dem behandelnden Arzt rechtzeitig genannt werden. Der Verzicht auf Nikotin kann einen positiven Einfluss auf die Wundheilung haben und sollte rechtzeitig begonnen werden. Bei einer Vollnarkose müssen Patient/-innen entsprechend nüchtern sein.

Nach der Po-Straffung ist die behandelte Region sehr empfindlich. Für die erste Zeit kann es sich empfehlen, auf der Seite bzw. auf dem Bauch zu schlafen. Sofern ein Stützverband oder – Mieder angelegt wurde, sollte dieser bzw. dieses nach Vorschrift getragen werden. Hitze in Form von heißen Bädern, Sauna oder Whirlpool ist für einige Zeit zu meiden, ebenso wie unnötiger Druck auf das behandelte OP-Gebiet (auch Sport, körperliche Anstrengung).

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Wichtig: Patient/-innen sollten aktiv zu einer optimalen Heilungsphase beitragen. In der Medizin hat dieses förderliche Verhalten sogar einen eigenen Namen – Compliance. Hierzu gehört, dass man sich unbedingt an die Empfehlungen zur Nachsorge hält, Kontrolltermine vereinbart und natürlich auch, dass man ein aufmerksamer Beobachter bleibt. Bei Nachwirkungen, die sich verändern, verstärken oder die neu hinzukommen, sollte man sich umgehend ärztlichen Rat einholen.

Risiken und Komplikationen der operativen Postraffung

Eine vollständige Übersicht, welche Risiken die OP mit sich bringt, gibt der behandelnde Arzt. Auch die Vollnarkose birgt einige Risiken, über die die Patientin bzw. der Patient separat vom Anästhesisten aufgeklärt wird.

Neben den üblichen Nachwirkungen wie Schmerzen, insbesondere Druckschmerz, Schwellungen und Hämatomen können zum Beispiel Fieber, Infektionen oder Wundheilungsstörungen hinzukommen. Diese sollten unmittelbar abgeklärt und behandelt werden, um eine Verschlimmerung mit gefährlichen Folgen zu verhindern. Wer zu Wundheilungsstörungen neigt, bei dem sind die Risiken von später sichtbaren Narben höher. In selteneren Fällen sind auch dauerhafte Missempfindungen durch zerstörtes, gequetschtes oder verletztes Nervengewebe oder durch eine zu starke Straffung möglich.

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